Angriff auf Queerbeograd

Am Freitag, 19.9., wurden beim Verlassen des Veranstaltungsortes Besucher_innen des Queerbeograd-Festivals von einer Gruppe wohl organisierter Faschisten angegriffen. Neben einigen „leichteren“ Verletzungen wurden einer Person Arm und Daumen gebrochen.
Der Angriff rief vor allem bei den Belgrader_innen Erinnerungen an die brutalen Angriffe auf den ersten Pride in Belgrad (und Serbien) 2001 aus.
Nach der Attacke wurde die Tram, in der die Gruppe weiter zu einer Party fuhr, von Polizei eskortiert, auch am folgenden Samstag war die Polizeiprasenz vor dem Veranstaltungsort erhoeht, und alle Besucher_innen wurden auf ihrem Weg zur Abendveranstaltung wieder eskortiert. Die Abschlussveranstaltung am Sonntag wurde aus Sicherheitsgruenden an einen anderen Ort verlegt, mehrer Besucher_innen berichteten beim Betreten des Hauses, vor der Haustuer stuende eine kleine Gruppe von Faschist_innen. Wegen erneuten Eingreifens der Polizei ist zum Glueck nicht noch einmal jemandem etwas passiert.
Eines der Hauptthemen des Festivals waren antifaschistische Bewegungen. Dass dieses Thema hochaktuell ist, haben die Ereignisse gezeigt. Leider war gerade das Panel zum Thema durch massiv sexistisches Gespraechsverhatlen einiger maennlich Konstruierter gepraegt und hat die wichtige Frage kaum beruehrt, inwiefern eine effektive Zusammenarbeit zwischen Antifa und Queers erst moeglich werden kann, wenn ein Bewusstsein fuer Sexismus und Homophobie in den eigenen Strukturen geschaffen wird.

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1 Antwort auf “Angriff auf Queerbeograd”


  1. 1 angriff auf queerbeograd « f*cking queers Pingback am 24. September 2008 um 14:58 Uhr

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